Marathon - 42.195 km

zurück zu "Das bin ich"         Last updated: 19.11.2009

"490 v.Chr. besiegte Miltiades bei Marathon die Perser. Der Sage nach sandte er anschliessend Philippidies aus, den Athenern über diesen glorreichen Sieg zu berichten. Philippidies eilte nach Athen (über 40 km), brach vor Erschöpfung zusammen und überbrachte die Mitteilung vom Sieg mit dem letzten Atemzug."

 


So. 15. November 2009
75. Frauenfelder Militärwettmarsch



 


Schlusszeit: 3h  59m  29.4s

Zwischenzeiten:   5km: 0h 26min
10.0km  0h 53min   15km: 1h 22min
21.5km: 1h 57min   25km: 2h 17min
30.0km: 2h 47min   35km: 3h 17min

Die 4-Stundengrenze nach 2004 bis 2006 endlich wieder geknackt! Nun bin ich also viermal zwischen 3h 50min und 3h 59min gelaufen, dreimal zwischen 4h 22min und 4h 27min und die ersten zwei Teilnahmen lasse ich hier unerwähnt. Einfach ans Ende der Seite scrollen, da stehen die Zeiten.

Grund dafür waren sicherlich das mit 12 Grad exzellente Laufwetter und mein Quäntchen Extramotivation. Wobei vom Wetter her auf dem Rückweg etwas Sonnenschein durchaus angebracht gewesen wäre. Durch den Verlust aller ursprünglichen Waffenläufe bis auf den Frauenfelder, war es das erste Mal, dass ich seit letztem November wieder mit der Packung unterwegs war. Das stellt natürlich schon eine zusätzliche Herausforderung dar.

Vier Stunden waren mein Ziel gewesen. Dank konstanten Kilometerzeiten von 6 min/km ab dem 25. Kilometer erfüllte ich dieses fast auf die Sekunde. Aufgrund der Lauftopographie sind diese Kilometerzeiten von km25 bis km30 (30min), km30 bis km35 (30min) und km35 bis km42 (42min) gemessen. Die einzelnen Kilometer variieren doch beträchtlich.

Beim Massenstart schaffte ich es diesmal auf den ersten zweihundert Metern übrigens bis auf Rang 2. Schon fast traditionell bin da immer ganz vorne mit dabei. Da bleibt nachher mehr Zeit, um den Weg hinauf ins Spital locker anzugehen.

 


Sa. 01. August 2009
20. Siberian International Marathon, Omsk, Russland

Bilder von www.racer-view.at

 


Nettolaufzeit: 3h  53m  55s
10.0km: 0h 51min
21.1km: 1h 48min
30.0km: 2h 40min

Ich merkte früh, dass die Kräfte für ein anständiges Tempo über die ganze Distanz fehlen würden. Also nahm ich mein Tempo bereits vor Rennhälfte zurück. Speziell ab Kilometer 18, als die Strecke in der brütenden Sonne kein Schatten mehr lieferte. Es wurde wieder zwischen 20 und 25 Grad heiss.

Dass es keine isotonischen Getränke gab, wusste ich ja von der letzten Teilnahme her. Ich hatte also genügend Traubenzucker und sonstige Energiepasten bei mir. Mein bester Schachzug war aber, ab Rennhälfte praktisch immer eine der 6dl-Wasserflaschen mit mir zu tragen. Diese wurden zwar alle 2-3 Kilometer abgegeben. Dennoch war die Zeit an der Hitze zwischen zwei Wasserstellen doch unglaublich lang. So hatte ich also immer eine Erfrischung mit dabei. Und das Tragen einer Flasche ist gar nicht so störend.

Die Zeit von vor zwei Jahren schlagen. Das war das Hauptziel des Laufes. Um 4,5 Minuten gelang dies auch, trotz des harten Laufes. Bei km37 erhielt ich ein Flasche Coca Cola gereicht (der Vorteil, wenn man Bekanntschaften vom letzten Mal her hat). Dank dieser konnte ich für die letzten Kilometer nochmals den Turbo einlegen und zwei anderen Läufer folgen, die mich eingeholt hatten.

Vom Hotel zum Start ging ich mit René aus Österreich. Er unterhält mit racer-view.at eine eigene Homepage, auf der er Bilder aus der Sicht der Marathonläufer veröffentlicht. Dies sind seine Schnappschüsse aus Omsk.

 


So. 26. April 2009
7. Zurich Marathon, Zürich, Schweiz

 

 


Nettolaufzeit: 3h  43m  10.8s
10.0km: 0h 49min
21.1km: 1h 43min
30.0km: 2h 28min

Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung des Üetlibergtunnels der Autobahnumfahrung Zürich West startete der Marathon durch den Tunnel. Vier Kilometer hin und vier Kilometer zurück, bevor es auf die um diese Distanz gekürzte Originalstrecke zurückging.

So lange war ich noch nie so schnell unterwegs gewesen. Nämlich bis zum Kilometer 32. Ich wusste, dass ich auf der Halbmarathondistanz eine 4m 30s er-Zeit pro Kilometer laufen kann. Deshalb versuchte ich mich auch im Marathon etwas unter dem 5 Minuten-Schnitt pro Kilometer, der normalerweise mein oberes Limit ist.

Doch die Viertelmarathonzeiten zeigen ganz klar den Einbruch ziemlich genau ab 32km. 1. Viertel 51m 43s, 2. Viertel 51m 24s, 3. Viertel 52m 47s, 4. Viertel 1h 7m 14s. Letztendlich blieb ich bei warmen Frühlingstemperaturen in Zürich 4,5 Minuten hinter meiner Bestzeit bei Idealwetter in München 2006 zurück. Den totalen Einbruch etwas in Grenzen halten, dann klappt es bald auch mit einer persönlichen Bestleistung.

 


So. 16. November 2008
74. Frauenfelder Militärwettmarsch



 


Schlusszeit: 4h  27m  39.9s

Zwischenzeiten:   5km: 0h 26min
10.0km  0h 54min   15km: 1h 23min
21.5km: 2h 00min   25km: 2h 22min
30.0km: 3h 01min

Wenn ich die Zwischenzeiten so vergleiche, dann war ich bis zum 25. Kilometer immerhin vier Minuten schneller als im letzten Jahr. Das bringt aber überhaupt nichts, wenn man danach völlig einbricht. So lag ich beim 30. Kilometer dann bereits drei Minuten hinter der 2008er-Zeit. Es war keine gute Idee, ein Funktionsshirt anzuziehen. Das transportiert die Feuchtigkeit zwar nach aussen, dadurch hat sich aber einfach die TAZ-Jacke vollgesogen (siehe Bilder)... Ich hatte richtig kalt und dachte wirklich ernsthaft ans aufgeben. Naja, aber das ist dann irgendwie doch auch keine Lösung!? Jedenfalls hatten mich letztendlich drei als Häschen verkleidete Girls "gerettet" (Bild 4. Das Stoppelschwänzchen ist natürlich nur von hinten zu sehen. Das Bein ganz links gehört übrigens mir.), die man schon von weit her hatte heranrennen hören. Ich hatte mir gedacht "entweder rennst Du jetzt denen nach oder Du kommst erst mit fünf Stunden ins Ziel". Besonders, da mich mein Vater bereits überholt hatte.

Nun, Happy End kann man es nicht unbedingt nennen: Ich hatte meinen Vater nochmals abgefangen, auf den letzten Kilometern ein ordentliches Tempo vorgelegt, aber nur die drittschlechteste Zeit meiner acht Frauenfelder erzielt. Wer weiss, wie lange es diesen Lauf als Militärwettmarsch noch geben wird. Nächstes Jahr ist 75 Jahr-Jubiläum. Da möchte ich wieder eine halbe Stunde schneller laufen. Oder mindestens aber zwanzig Minuten.

 


So. 05. Oktober 2008
Sparkasse Marathon im Dreiländereck, Lindau, Deutschland nach Bregenz, Österreich

 


 


Nettolaufzeit: 3h  47m  31s
10.0km: 0h 49min
21.1km: 1h 46min
35.0km: 3h 05min

Röbi fuhr seit diesem Sommer mindestens einmal pro Woche zu mir und dann gehen wir joggen. So fehlt es mir also nicht mehr am Grundtraining. Höchstens etwas an der Intensität, um die nötige Härte zu gewinnen. Aber das ist trotzdem immer noch viel besser, als gar nicht laufen zu gehen!? Ich fühlte mich also gut in Form.

Aber so ein Marathon ist halt doch eine spezielle Herausforderung, während die Belastung bei einem Halbmarathon mittlerweile sehr gut abzuschätzen ist. Es fehlte mir etwas an der nötigen Grundgeschwindigkeit und bei Kilometer 39 hatte ich einen ziemlichen Einbruch. Dennoch ist man letztendlich eigentlich immer zufrieden mit der gebrachten Leistung. Es liegt halt an der Tagesform.

Das Beste ist, dass in diesem Jahr meine Ferse/Achillessehne nicht mehr schmerzt. Dieses Leiden kam wohl an meinen alten Tennisschuhen. Nun sind einzig noch die Blasen übrig, die aber einfach dazugehören.

Im letzten Jahr wurde der Marathon am Bodensee mit Start in Lindau via der Schweiz nach Bregenz nicht durchgeführt. In diesem Jahr hatten wir uns diesen Lauf ausgesucht, da er für uns keine grosse Anreise mit sich bringt. Abgesehen davon, dass man ans Startgelände nach Lindau auf die andere Seite des Bodensees muss. An einem schönen Tag (und das war es) hat man einen schönen Blick auf den See und sieht dazu noch die Alpen am Horizont.

 


So. 18. November 2007
73. Frauenfelder Militärwettmarsch




 


Schlusszeit: 4h  26m  10.3s

Zwischenzeiten:   5km: 0h 27min
10.0km  0h 55min   15km: 1h 25min
21.5km: 2h 03min   25km: 2h 26min
30.0km: 2h 58min   35km: 3h 34min

Das war keine Glanzleistung meinerseits, aber eigentlich nur ein Spiegelbild meiner diesjährigen "Saison". An allen Läufen blieb ich hinter meiner Bestzeit zurück. Mit den Waffenläufen geht es leider langsam zu Ende. So macht es zumindest den Anschein. Mit 3 Waffenläufen in diesem Jahr (den verbliebenen Traditionellen: Wiedlisbacher, Thuner und Frauenfelder. Es wären noch 3 neue, kürzere Waffenläufe möglich gewesen) war dann auch die nötige Abhärtung für den Frauenfelder nicht ganz da.

Kalt war es bei einem Start unter 0 Grad natürlich gewesen. Beim 15. Kilometer merkte ich dann schon auch die aufgrund der Kälte etwas schmerzenden Gelenke (Knie-, Fuss-). Kurz vor dem Kulminationspunkt in Wil zeigte sich aber die Sonne und die Null-Grad-Grenze wurde geknackt. Ab da war es eigentlich "normales" Frauenfelder-Wetter. Es blieb das ganze Rennen hindurch trocken.

"Es wird Zeit, dass meine Schule bald vorbei ist", hatte ich mir zwischendurch dann schon auch mal gedacht. Im Frühling ist es soweit. Dann nehme ich dann mein ohnehin sehr bescheidenes Trainingspensum vielleicht wieder konsequenter auf. Nun gibt es wenigstens wieder Steigerungsmöglichkeiten für das nächste Jahr. Auf meine letztjährige Zeit zwei Minuten auf fünf Kilometer zu verlieren (die ersten 15km lang), danach drei Minuten pro fünf Kilometer (bis km 30), um dies bis ins Ziel dann nochmals zu "steigern", das kann es ja nicht sein.

Immerhin, meine rechte Achillessehne habe ich diesmal nach dem Lauf kaum gespürt. Entwarnung also. Einzig ein blutiger Zeh wirkte nach dem Lauf etwas abschreckend. Den hatte ich während dem Rennen aber gar nicht bemerkt.

 


Sa. 04. August 2007
18. Siberian International Marathon, Omsk, Russland

 


Nettolaufzeit: 3h  58m  23s
30.0km: 2h 40min

In Omsk wollte man es den wenigen ausländischen Teilnehmer an Nichts fehlen lassen. Es wurde eine Streckenbesichtigung angeboten. Am Mogen wurde man beim Hotel abgeholt. Wir wurden sogar vom lokalen Fernsehen interviewt!

Dank einigen Wolken lag die Temperatur zwischen 20 und 25 Grad. Hinzu kam Gegenwind auf den Kilometern 12 bis 20. Aber um eine schnelle Schlusszeit ging es mir während meiner Russland-Reise im fernen Sibirien sowieso nicht in erster Linie. Im Stadtzentrum war die Strecke einladend. Ausserhalb führte sie über lange, breite und gerade Strassen mit ganz leichten Steigungen oder Gefälle.

Alle 5km gab es an den Wasserstellen 5dl Plastikflaschen mit stillem Wasser. Bei abgepackten Flaschen ist man auf der sicheren Seite, da braucht man keine Bedenken zu haben. Allerdings hatte ich etwas zu wenig Traubenzucker mit dabei. Da die isotonischen Getränke fehlten, hatte ich mich im Bedarf verschätzt. Ab Kilometer 30 wurden die Verpflegungsstellen häufiger und teilweise lagen auch Bananen- und Orangenschnitze bereit.

Was Anfeuerungsrufe wie Maladsi, Maladiez oder Dawai heissen, weiss ich von meinen Tennisreisen her. So liess ich mich also dem Ziel entgegenrufen, gegen Ende allerdings relativ mühevoll. Der 4:00h-Mann (Pacemaker) ermuntere alle und ich schaffte es, unter dieser Grenze zu bleiben. Der 4h-Mann machte dann gleich noch ein Foto mit mir. Ein anderer Omsker Teilnehmer schenkte mir ein kleines Souvenir vom Marathon, dass er am Vortag gekauft hatte. Beide sprachen nur russisch, wo ich nur mit Schwizaria (für Schweiz) antworten konnte...

Das war wirklich ein schönes Erlebnis und die Medaille mit kyrillischer Innschrift ist halt schon auch etwas Tolles!

Einziger Negativpunkt war meine nach dem Lauf (erneut) schmerzende rechte Ferse. Das ist kein gutes Zeichen für die Zukunft. Mal schauen, was die Jahre so mit sich bringen werden...

 


So. 19. November 2006
72. Frauenfelder Militärwettmarsch




 


Schlusszeit: 3h  50m  56.7s

Zwischenzeiten:   5km: 0h 25min
10.0km  0h 51min   15km: 1h 19min
21.5km: 1h 53min   25km: 2h 13min
30.0km: 2h 40min   35km: 3h 08min

Ich hatte mir vorgenommen, zu Beginn der zweiten Streckenhälfte etwas Zeit gegenüber dem Vorjahr herauszuholen. Das hiess im Endeffekt also, respektlos vor der Marathondistanz zu laufen und durchgehend, ohne Rücksicht auf Verluste, mehr auf das Tempo zu drücken. Mit dem Selbstvertrauen aus München war das aber durchaus ein Versuch wert.

Und ich war überrascht, wie gut es wieder einmal lief. Ich fühlte mich bis zum Schluss äusserst stark hatte im Vergleich zu früheren Marathons gegen Ende nicht nur Kraft übrig, sondern auf noch eine gute Schrittlänge zu bieten. Auch auf den Bildern sieht das noch ziemlich zielstrebig aus.

Natürlich ist es auch das Heimrennen für mich und da hat es viele bekannte Gesichter am Wegrand. Und wenn es dann so gut läuft motiviert das natürlich zusätzlich. Im Waffenlaufklassement belegte ich Rang 78 von 239 Herren (ohne Gäste). In meiner Kategorie M20 sogar Rang 9 von 33. Das ist um so erstaunlicher, da ich es abgesehen vom Frauenfelder im letzten Jahr in meiner Kategorie sonst in 40 Waffenläufen noch nie bis in die erste Ranglistenhälfte geschafft hatte.

Und diesmal hat es mit dem Blitzstart definitiv bis an die Spitze des Rennens gereicht! Eine Premiere für mich. Leider gibt es keine Bilder davon. Die ersten 300 Meter nach dem Marktplatz führte ich die ganze Waffenläuferschar an. In meinem Windschatten Schweizermeister Patrick Wieser und Martin Schöpfer. Gewonnen hat am Schluss Bruno Dähler, der Bäcker aus meinem Wohnort Berg TG.

 


So. 08. Oktober 2006
18. München Marathon, Deutschland



 


Nettolaufzeit: 3h  38m  45s

Zwischenzeiten:
10.0km: 0h 49m 07s
21.1km: 1h 45m 18s
30.0km: 2h 30m 56s

Nach einem Jahr Unterbruch war es Zeit, mich nach den guten Resultaten am Frauenfelder Waffenlauf mal wieder in einem zivilen Marathon zu messen. Wir waren zwei Tage lang in München und am Marathon nahmen 10'000 Läufer/innen teil. Bei idealen Wetterbedingungen konnte ich meine Bestzeit von Hamburg um mehr als 8 Minuten unterbieten.

Besonders gefreut hat mich, dass ich im dritten Marathon nacheinander nicht eingebrochen bin gegen Schluss. Im Vergleich zu Hamburg habe ich für die letzten 12km 11 Minuten weniger lang benötigt! (1h 8min statt 1h 19min).

Meine Abschnittszeiten haben sich mit zunehmender Erfahrung auch eingependelt. So habe ich die ersten 32km praktisch in einem 5 Minuten-Schnitt pro Kilometer gelaufen. Danach stieg der Schnitt ziemlich genau auf 5min 30s an.

 


So. 20. November 2005
71. Frauenfelder Militärwettmarsch




Bild 4-6: Mein Vater, der mit 4h 20min ins Ziel kam.
Bild 7: Schnellstarter Urs ist ganz links zu sehen.
Bild 9-10: Ganz in der Mitte mit grauem Stirnband, grauen Schuhen und Nummer 2016.

 


Schlusszeit: 3h  57m  14.7s

Zwischenzeiten:   5km: 0h 25min
10.0km: 0h 51min   15km: 1h 19min
21.5km: 1h 54min   25km: 2h 13min
30.0km: 2h 42min   35km: 3h 12min

Die guten Erfahrungen aus dem Vorjahr wiederholt und schon sieht alles super aus! Tags zuvor habe ich über drei Liter getrunken und mir am Morgen etwas früher als letztes Jahr (wegen der Verdauung) Pasta gegönnt.
Bei idealem Wetter (sonnig bei 2 Grad) durften natürlich wiederum Handschuhe und Stirnband nicht fehlen, welche ich dieses Mal bis ins Ziel anbehielt.

Bei der fünften Teilnahme weiss man dann auch langsam, wo man sich durchbeissen muss und wo man (bei den Steigungen) gut eine Pause einlegen, gehen und sich verpflegen kann. Und einfach überall zugreifen, wo es etwas zu Trinken oder zu Essen gibt!
Beim Punkt 600 (höchster Punkt bei 12km) war ich sehr überrascht. Das ging irgendwie einfach. Und ich dachte mir: "ach, schon oben!?"

Am Start habe ich mich nochmals gesteigert: Rang 3! Nach 42.195km war es dann Rang 107 von 240 (ohne Damen, ohne Gäste).

 


So. 21. November 2004
70. Frauenfelder Militärwettmarsch


Bild 1: für meinen Geschmack etwas zu späte Durchgangszeit bei km 15
Bild 2: zu schnell für die Kamera bei km 23
Bild 3: nochmals Verpflegen bei km 31 kurz vor Beginn der Kamelbuckel
Bild 4: km 15 für Jun Lu aus St. Gallen, jeweils mit Schweizer Fahne unterwegs und normalerweise schneller als ich
Bild 5: Mein Vater bei km 23

 


Schlusszeit: 3h  58m  52.8s

Zwischenzeiten:
10.0km: 0h 52min
21.5km: 1h 55min
30.0km: 2h 44min

Mit Handschuhen und zu Beginn mit Stirnband unterwegs gegen den Wärmeverlust, am Vorabend nicht in den Ausgang, am morgen früh mit Comella und Gipfeli sowie einigen Teigwaren verpflegt und viel getrunken, auf der Strecke ordentlich verpflegt. Der Schlüssel zum Erfolg alles ohne Krise durchzustehen.
An den Vorbereitungsläufen war ich langsamer als letztes Jahr. Nun aber absoluter Frauenfelder-Rekord. 24 Minuten schneller!
Am meisten leiden musste ich überraschenderweise von km 2 bis 3. Bauchweh wegen dem vielen Durcheinanderessen am morgen... Hat sich dann während dem Lauf aber doch noch bewährt.
Mein Fernsehstart: Die Meter 100 bis 200 nach dem Start habe ich an 6. Stelle des Feldes zurückgelegt. ;-)

 


So. 18. April 2004
18. Olympus Marathon Hamburg, Deutschland

 


Nettolaufzeit: 3h  47m  06s

Zwischenzeiten:
10.0km: 0h 47m 18s
20.0km: 1h 36m 22s
21.1km: 1h 41m 48s
30.0km: 2h 28m 21s
40.0km: 3h 32m 00s

"Quäl Dich, Du Sau!", so das Motto, das auf einigen Zuschauerplakaten am Streckenrand zu sehen war. Ich hab' mir das Motto ab km38 dann wirklich zu Herzen genommen und mich gequält wie Sau. Man sieht's auf den Bilder. Die wurden wohl auf den letzten Kilometern gemacht... ;-)
Eigentlich lief es verhältnismässig lange gut. Aber seit dem 32. Kilometer war Schluss mit der Gemütlichkeit. Da habe ich so einen "Tunnelblick" gekriegt vor Erschöpfung. Der ging bis ins Ziel nicht mehr weg.

Die 20'000 Läufer waren am Start eher lästig, da ich ein Schnellstarter (und dafür ein Starknachlasser...) bin. Die 450'000 Zuschauer aber haben ordentlich beflügelt.

Hamburg selber fand ich jetzt nicht so riesig. 4 Tage Aufenthalt dort waren zu viel. Aber dafür war die Marathonstrecke grundsätzlich schneller als in Stockholm.

 


So. 16. November 2003
69. Frauenfelder Militärwettmarsch

Bild 1: bei Halbzeit
Bild 2: Schwerer Schritt & müdes Lächeln bei 31km
Bild 3: Schlussspurt auf den letzten Metern

 


Schlusszeit: 4h  22m  28.7s

Zwischenzeiten:
10.0km: 0h 51min
21.5km: 1h 57min
30.0km: 2h 49min

Nach 4 Monaten im Militär waren meine Resultate in den Waffenläufen der Herbstsaison so gut wie noch nie. Deshalb hoffte ich, sogar die Zeit vom zivilen Marathon in Stockholm schlagen zu können.
Immerhin, meinen Frauenfelder-Rekord habe ich um 26 Minuten gesenkt. Und wieder musste ich mich von meinem Vater schlagen lassen!? An seinem 30. (!) Frauenfelder Waffenlauf schlug er mich um 5 Minuten, nachdem er mich bei km 35 überholt hatte.

 


Sa. 14. Juni 2003
25. Stockholm Marathon, Schweden


 


Nettolaufzeit: 4h  07m  21s

Zwischenzeiten:
10.0km: 0h 50m 14s
21.1km: 1h 47m 42s
30.0km: 2h 40m 53s

Mir hat Stockholm sehr gefallen. Eine Stadt mit sehr hoher Lebensqualität. Im Winter aber wohl etwas kalt...

Es war ein eindrückliches Gefühl, zusammen mit etwa 15'000 Läufern zu starten.

Bei Kilometer 41 musste ich mich von meinem Vater überholen lassen, nachdem ich bei 30km noch knapp 5 Minuten vor ihm lag. Aber mit der Ausdauer auf eine so lange Strecke hab ich's halt noch nicht so...

Etwas ernüchternd: Bei der Heimreise am nächsten Tag war ich der einzige aus unserer etwa zwanzig köpfigen Läufergruppe, der nicht mehr richtig gehen konnte...
Aber im Rennen hatte ich einige von "denen" hinter mir gelassen! Haha!

 


So. 17. November 2002
68. Frauenfelder Militärwettmarsch




Schlusszeit: 5h  00m  15.1s

Zwischenzeiten:
30km: 3h 00m

Diesmal lief es eigentlich besser, als im Vorjahr. Bis Kilometer 30 hatte ich genau einen Schnitt von 6 Minuten pro Kilometer.

Danach brach ich völlig ein. Krämpfe in den Beinen. Vermutlich zu wenig getrunken (oder einfach zu wenig Ausdauer...). Ich konnte kaum mehr gehen. Von km 30 bis 35 benötigte ich 55 Minuten!?
Bis zu den letzten zwei Kilometer hatte ich mich dann dank Trinken, Essen und Zuckerzufuhr erholt. Trotz Schlussspurt schaffte ich es aber nicht, unter 5 Stunden zu bleiben.

 


So. 18. November 2001
67. Frauenfelder Militärwettmarsch




Schlusszeit: 4h  48m  42.2s

Zwischenzeiten:
21.5km: 2h 08m

Der Frauenfelder ist der traditionsreichste aller Waffenläufe und führt über die Marathondistanz.

Meine erste Teilnahme war ziemlich hart für mich. Nach 15km tat mir bereits alles weh. Füsse, Beine, Hüfte. Ich schlug mich dann über die restlichen 25km so gut es ging...

Danach konnte ich nicht mehr laufen. Meine beiden Füsse waren grün, rot, violett, blau und braun. Am Montag ging ich zum Arzt.
Diagnose: Überbelastung, es wurde sogar geröntgt, ob es nicht sogar ein Ermüdungsbruch sei.
Folge: Ich wurde 3 Tage lang krank geschrieben und musste die Füsse hochlagern. Des weiteren wurde ich angewiesen, das Laufen einzustellen und mir einen gelenkschonenderen Sport zu suchen. (Ja genau...)

 

 

 

Hier noch einige Links:

Laufprognose (Vergleich verschiedener Laufzeiten: Ich laufe 5km in ..., wie schnell bin ich über 10km?)

Ryffel Running (mit Trainingstagebuch)

Laufsport.ch

 

zurück zu "Das bin ich"